Wer einen kostengünstigen, leistungsfähigen PC sucht ist hier genau richtig. MemoryXXL hat rechtzeitig zu Weihnachten, einen Computer von Fujitsu Siemens, den Esprimo P5916 im Angebot.
Der Desktop PC arbeitet mit einem Intel Core 2 Duo Prozessor, mit einer Taktfrequenz von 2400 MHz, einem Intel Q965 Express Chipsatz und einer Intel GMA 3000 Grafikkarte. Der Arbeitsspeicher ist drei Gigabyte gross, der Massenspeicher 250 Gigabyte. Mit im Angebot Tastatur und Maus und eine Microsoft Windows 7 CD (32-Bit, 64-Bit), samt Echtheitszertifikat.
Manch einer hängt ideell an seinem Rechner, auf dem oft nicht nur persönliche Daten zu finden sind. Doch leider werden Computer mit der Zeit oft träge und das System wird den täglichen Anforderungen nicht immer mehr gerecht. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit seinen Computer wieder leistungsfähiger zu machen, ist oftmals ein Upgrade des Arbeitsspeichers.
Der Arbeitsspeicher
Gegenüber dem Festplattenspeicher besticht der Arbeitsspeicher, auch RAM (Random Access Memory), durch eine wesentlich höhere Lese – und Schreibgeschwindigkeit. Dabei ist der Arbeitsspeiche flüchtig, – er verliert alle Daten bei Kappung der Stromzufuhr.
Der Arbeitsspeicher gehört zur Zentraleinheit eines Rechners und ist ein Zwischenspeicher. Er lädt die gerade auszuführenden Daten oder Programme von der Festplatte und liefert diese direkt an den Prozessor. Dadurch beeinflussen die Größe und Schnelligkeit des Arbeitsspeichers direkt die Leistungsfähigkeit eines Computers. Ist RAM Speicher zu klein, lagern moderne Betriebssysteme Teiles des Arbeitsspeichers direkt auf die Festplatte aus (Swapspeicher). Das System wird beim Zugriff auf die Daten aus dem Swapspeicher langsamer und träger.
Arbeitsspeicher unterscheiden sich in Bauart (Zugriffszeiten) und Größe. Die Bauart entspricht der technischen Entwicklung und wird von der Jedec (Global Standards for the Microelectronics Industry) klassifiziert.
Aktuelle Arbeitsspeicher Bauarten:
Speichermodul
Chip
Spannung
Bustakt
Kontakte (Pin)
PC66
PC66 (SDR)
3,3 V
66 MHz SDR
168 / 144
PC100
PC100 (SDR)
3,3 V
100 MHz SDR
168 / 144
PC133
PC133 (SDR)
3,3 V
133 MHz SDR
168 / 144
PC2100
DDR266 (DDR)
2,5 V
133 MHz DDR
184 / 200
PC2700
DDR333 (DDR)
2,5 V
166 MHz DDR
184 / 200
PC3200
DDR400 (DDR)
2,6/2,9 V
200 MHz DDR
184 / 200
PC2-3200
DDR2-400
1,8 V
200 MHz DDR
240 / 200
PC2-4200
DDR2-553
1,8 V
233 MHz DDR
240 / 200
PC2-5300
DDR2-667
1,8/2,0 V
333 MHz DDR
240 / 200
PC2-6400
DDR2-800
1,8/2,1 V
400 MHz DDR
240 / 200
PC2-8500
DDR2-1066
1,8 V
533 MHz DDR
240 /200
PC3-6400
DDR3-800
1,5 V (1,35 V)
400 MHz DDR
240 / 204
PC3-8500
DDR3-1066
1,5 V (1,35 V)
533 MHZ DDR
240 / 204
PC3-10600
DDR3-1333
1,5 V (1,35 V)
666 MHz DDR
240 / 204
PC3-12800
DDR3-1600
1,5 V
800 MHz DDR
240 / 204
PC3-14900
DDR3-1866
1,5 V
933 MHz DDR
240 / 204
PC3-17000
DDR3-2133
1,5 V
1066 MHz DDR
240 / 204
Innerhalb einer Bauart kann es nochmals Unterschiede im modualen Chipaufbau (Dual- und Single Ranked Module) geben. Ebenso wird zwischen ECC und non-ECC Speichern unterschieden. ECC Speicher verfügen über eine eigene Fehlerkorrektur und kommen oftmals bei Servern zum Einsatz.
Wie viel Arbeitsspeicher passt in mein System
Die maximale Speicherkonfiguration für Ihren Computer
Arbeitsspeicher sind genormte Bausteine die unter den entsprechenden Systemvoraussetzungen auf Ihrem Rechner laufen sollten. Entscheidend sind hierbei:
Die Bauart Ihrer benötigten Speichermodule
Anzahl der Speichermodul Kontakte (Pin)
Die maximal mögliche Arbeitsspeicherkonfiguration Ihres Rechners
Vorhandene Anzahl der Speichersteckplätze (Slots) und wie viel Speicher ist schon vorhanden
Wie viel und welcher Arbeitsspeicher in ein Computer Model passt, findet man im Handbuch des Rechners, aber auch über die Webseite des Computer Herstellers. Wurde ein System schon einmal modifiziert, hilft meistens ein Blick in die Systemsteuerung, aber auch entsprechende Diagnose Tools, wie z.B. das kostenfreie CPU-Z.
Downloaden Sie das Tool, entpacken Sie das Zip und führen Sie die CPU-Z Anwendung aus. Unter den Reitern ”Memory” und “SPD” finden Sie alle notwendigen Informationen, zu Ihrer momentanen Arbeitsspeicher Konfiguration.
Tipp: Arbeitsspeicher Fachhändler haben meist eine Datenbank in ihrem Online Angebot, in der die möglichen Arbeitsspeicher Aufrüstungen zum jeweiligen Computer Modell hinterlegt sind und wo Sie gleich unkompliziert die passenden Speicher Bausteine finden.
Dual Channel Modus
Ist Ihr Gerät Dual Channel fähig, so kann die Geschwindigkeit des Arbeitsspeicher zusätzlich erhöht werden. Im Dual Channel Modus werden die Arbeitsspeicher vom Speicherkontroller parallel zueinander betrieben, was zu einer höheren Datentransferrate und somit zu einer Leistungssteigerung führt. Grundbedingung hierfür sind der Einsatz jeweils zweier identischer Speichermodule, die auf hierfür farbig codierten Speichersteckplätze aufgesteckt werden. (Triple Channel ist 3 Kanal Speicherkontroller)
32Bit – und 64Bit Betriebssysteme
Neben Ihrer Hardware ist der maximale Arbeitsspeicher auch abhängig von Ihrem Betriebssystem. Bei Betriebssystemen wird zwischen 32 Bit und 64 BitSystemen unterschieden. Unterschiede bezüglich des Arbeitsspeichers beziehen sich hier in erster Linie auf die Bandbreite des den Datenbus (Bit). Von der Busbreite ist der maximal ansprechbare Speicher eines Prozessors abhängig. Bei 32 Bit Systeme können nicht mehr als maximal 4GB Arbeitsspeicher adressiert werden (232 = 4 GB). Da beim Hochfahren schon diverse Treiber und Daten in den Arbeitsspeicher geladen werden, erkennt ein 32 Bit System in der Regel ca. 3,2GB Arbeitsspeicher. Theoretisch können 64 Bit Systeme 264 = 16 Milliarden GB = 16 ExaByte Speicher adressieren, in der Praxis ist der maximale Speicher aber vom jeweiligen Betriebssystem abhängig.
Windows 64 Bit Betriebssysteme maximaler Arbeitsspeicher
Windows 7 (max. RAM)
Starter
Home Basic
Home Premium
Professional
Ultimate & Enterprise
64Bit Version
8 GB
8 GB
16 GB
192GB
192GB
32Bit Version
4 GB ( Es können ca 3,3GB Speicher vom System genutzt werden. )
Windows Vista (max. RAM)
Starter
Home Basic
Home Premium
Business
Ultimate & Enterprise
64Bit Version
–
8 GB
16 GB
128 GB
128 GB
32Bit Version
4 GB ( Es können ca 3,3GB Speicher vom System genutzt werden. )
* Da diverse Hardware Treiber schon im Vorfeld
Arbeitsspeicher belegen, bleiben bei einem 32-Bit Betriebssystem, je nach Hardware Ausstattung, nur maximal ca 3,3GB Arbeitsspeicher.
Wie viel Speicher und mit welchem Prozessor und welchem Betriebssystem (32Bit oder 64Bit) Ihr System arbeitet, finden Sie bei Windows Vista in der “Systemsteuerung” und dem Untermenu (Vista) “System und Wartung”.
BIOS Update
Normalerweise ist bei einer Aufrüstung des Arbeitsspeichers kein BIOS Update notwendig. Manchmal kann sich durch ein BIOS Upgrade der maximal mögliche Arbeitsspeicher nach oben verschieben. Normalerweise wird dies in den Changelogs der einzelnen BIOS Versionen beschrieben. Doch Vorsicht ist geboten, ein unsachgemäß durchgeführtes BIOS Update hat fatale Folgen und sollte nur wenn unbedingt notwendig durchgeführt werden. Anleitung BIOS Upddate.
Speichereinbau
Speichersteckplätze Notebook Unterseite
Speichersteckplätze Desktop Computer – Mainboard
Bei Notebooks/Netbooks befindet sich der Arbeitsspeicher meistens in einem Schacht auf der Geräteunterseite oder direkt unterhalb der Tastatur, bei Desktops direkt auf dem Mainboard. Bevor Sie den Rechner aufschrauben, sollte das System heruntergefahren sein und die Stromzufuhr gekappt – Netzstecker und Akku entfernen und kurz den Ein- und Ausschaltknopf gedrückt halten. Auch sollten Sie sich um elektrische Ladungen zu vermeiden kurz erden, hierfür genügt z.B. schon ein kurzer Griff an die Heizung. Die Arbeitsspeicher werden in /auf sogenannte Slots (Speichersteckplätze) gesteckt. Die Speichermodule sollten dabei nur am Rand anfasst werden und ohne allzu viel Druck in den Steckplatz passen, beachten Sie dabei dass die Position und Größe der Einkerbung an Modul und Steckplatz übereinstimmen. Sollte ein Arbeitsspeicher Modul nicht in den Steckplatz passen, so ist es wahrscheinlich, dass Sie einen falsche Speicherbauart gekauft haben, welche nicht zu Ihren Rechner passt.
Anleitungen zum Arbeitsspeicher Einbau für das jeweilige Modell finden sich oft über eine Suche im Internet, aber auch im Handbuch.
Beliebt im Büro sind Multifunktionsgeräte, sie brauchen weniger Kabel und sind sparsamer im Platzverbrauch. Multifunktionsgeräte sind Drucker, Kopierer und Scanner in einem, manche haben auch ein Fax an Bord. Die All-in-One-Geräte arbeiten, je nach Bauart mit einem internen Tintenstrahl -, aber auch mit einem integrierten Laserdrucker.
Die Vorteile der Multifunktionsgeräte liegen im meist geringeren Anschaffungspreis und im sparsameren Energieverbrauch, nur eine Stromquelle. Ein einheitliches Bedienungskonzept und nur eine Konfiguration für alle Geräte sprechen für sich. Neben kürzeren Arbeitswegen ist auch die Verkabelung viel einfacher. Es genügt ein Strom- und USB Kabel und ein Netzwerk -, bzw. Telefonkabel. Der Platzverbrauch eines All-in-One Gerätes ist wesentlich geringer, als der mehrerer Einzelgeräte – Drucker, Kopierer, Scanner und Fax. Bestimmte Komponenten wie Kopieren, Faxen oder das Ausdrucken von Fotos mit Hilfe einer Speicherkarte funktionieren dabei meist auch ohne einen direkten Anschluss an einen PC.
Die Nachteile der Multifunktionsgeräte sind, dass einzelne Komponenten nicht ausgetauscht werden können. Auch kann ein Fehler im Gerät sämtliche Funktionen lahm legen. Hinsichtlich der Funktionalität gegenüber spezialisierten Einzelgeräten müssen Kompromisse gemacht werden. Allerdings gibt es aber auch durchaus spezialisierte Multifunktionsgeräte. So gibt es z.B. All-in-One Geräte mit verschiedenen Scannertypen, wie Flachbettscanner, Einzugsscanner und Fotoscanner.
Wichtig ist, dass man im Vorfeld genau weiß, wozu man die Geräte braucht. Laserdrucker bringen Qualität beim Text -Druck, für den Fotodruck ist dagegen ein Tintenstrahldrucker zu empfehlen. Billiger Drucken kann man mit kompatiblen Marken Tinten und Tonern. So ersetzt der KMP C-T7 Toner den original Canon Toner FX-3 gleichwertig, ist aber um einiges günstiger zu kaufen.
Eine oft preiswerte Alternative zu den teuren Drucker Hersteller -Tinten sind kompatible Markenprodukte. Doch der Kauf solch eines Produktes ist Vertrauenssache. Schließlich soll weder die Druckqualität leiden, noch der Printer langfristig zerstört werden. Abhilfe schaffen hier Marken Drittanbieter, wie z.B. KMP, deren Toner und Tinten -Produkte in Funktionalität und Qualität mit denen der Originalanbieter durchaus vergleichbar sind, aber im Preis wesentlich günstiger, als die Originalprodukte sind.
Es drei verschiedene kompatible Tinten und Toner -Produktarten von Drittanbietern.
Kompatible Tintenpatronen Kompatible Tintenpatronen sind Nachbauten der originalen Druckerpatronen. Es handelt es sich hier ausschließlich um Neuware. Dabei ist nicht nur die technische Funktionalität des Behälters und des eventuell integrierten Druckkopfes entscheidend, auch die Tinte muss mit Ihrem Drucker kompatibel sein, pigmentierte bzw. Dye-Based Tinte.
Rebuilt Toner Hier handelt es sich teilweise um Mehrwegware. Der Toner wird vollständig auseinander gebaut. Wieder verwertbare Teile werden gereinigt und auf einwandfreie Funktionalität überprüft. Die neu eingesetzten Komponenten, Verschleißteile stammen meist nicht vom Originalhersteller, sind nach gebaut. Das verwendete Tonerpulver bei Rebuilt Toner muss auf das entsprechende Gerät abgestimmt sind.
Refill Toner und Tinte
Die leere Patrone, bzw. der leere Toner werden entsprechend mit der richten Tinte , bzw. dem passenden Tonerpulver wieder aufgefüllt. Dabei gibt es bereits wieder fertig aufgefüllte Patronen, aber auch Tinten bzw. Toner -Auffüllsets zu kaufen.
Will man eine Patrone selber wiede auffüllen, sollte man die Tintenpatronen niemals ganz leer drucken, damit diese nicht vertrocknen bzw. die Düsen nicht verbrennen und die Patrone so nicht wieder verwendet werden kann. Anleitung Nachfüllen einer Tintenpatrone.